Schröpfen

Schröpfen

Das Schröpfen ist eine alte Behandlungsmethode und wurde in vielen früheren Kulturen angewendet. Die Ureinwohner Südamerikas benutzten damals Muscheln, in Afrika verwendete man Kalebassen und Kuhhörner in Europa. Im alten China wurden unter anderem Bambusglocken benutzt.

Grundsätzlich unterscheidet man das „trockene“ vom „blutigen“ Schröpfen. In Europa wird das „trockene“ Schröpfen häufiger angewendet, da beim „blutigen“ Schröpfen die Haut verletzt wird. Beim „trockenen“ Schröpfen werden Gläser aus Glas oder Kunststoff auf die Haut aufgesetzt und mithilfe von Unterdruck angesaugt. Somit entsteht ein Reiz auf das darunterliegende Gewebe, die Zirkulation von Qi, Blut und Lymphflüssigkeit wird angeregt. Es wird über Akupunkturpunkte oder Reflexzonen am Körper geschröpft, um so auch auf innere Organe einzuwirken. Es wird die Durchblutung angeregt, der Stoffwechsel aktiviert und der Körper kann auch Giftstoffe besser ausleiten. Blockaden, die tief in der Muskulatur liegen, können damit gelöst werden.

Wirkung:

  • fördert die Durchblutung
  • lindert Schmerzen und Verspannungen
  • unterstützt den Körper Giftstoffe besser auszuleiten
  • das Immunsystem wird unterstützt
  • regt den Stoffwechsel an
  • Basenhausalt wird reguliert

Die Dauer und Stärke der Schröpfanwendung wird immer an die jeweilige Person, deren Konstitution und momentane Befindlichkeit angepasst. Die absolute Stärke der Traditionellen Chinesischen Medizin ist die Kunst, die verschiedenen Methoden zu kombinieren.

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